Beschlossen durch den Bundeskongress am 9. Jänner 2010 in Wien


Die Jungen Liberalen lehnen Frauenquoten als eine Form der positiven Diskriminierung ganz explizit ab. Frauen sind stattdessen durch strukturelle Maßnahmen, wie beispielsweise durch staatliche geförderte Betriebskindergärten, Kinderbetreuung in Mehrgenerationenhäusern, halbe Stellen, erleichterte Wiedereinstellung nach einer Erziehungszeit und Mentorenprogramme wirkungsvoll zu unterstützen.

 

Begründung:

Die Jungen Liberalen sind überzeugt davon, dass eine Frauenquote den Idealen des Liberalismus diametral entgegensteht. Leistung und Kompetenz und nicht das Geschlecht sollten darüber entscheiden, ob ein Bewerber für eine Führungsposition geeignet ist.